Vorstellung: Bund für deutsche Schrift und Sprache

Vorstellung: Bund für deutsche Schrift und Sprache e.V. (BfdS)

Logo - 100 Jahre BfdS
Warum BfdS und was ist der BfdS?
Für mich war, wenn ich Ehrlich bin, zu einem das tolle Lese-Material ein Grund dem BfdS beizutreten andererseits fand ich den Satz von der Homepage. „Im Unterschied zu diesen Entwicklungen versucht der Bund für deutsche Schrift und Sprache e. V. die deutsche Sprache zu pflegen und zu erhalten.“ so passend das ich mich letztendlich dazu entschlossen habe den Antrag auf die Mitgliedschaft abzuschicken.

Für jeden der sich für die deutsche Schrift und/oder Sprache Interessiert ist der BfdS eine gute und Interessante Informationsquelle.

Das einzige was ich ein wenig vermisse sind regionale Tätigkeiten, wie z.B. gelegentliche Treffen, Schulungen oder auch mal ein Lehrgangsangebot. Mir ist durchaus Bewußt, das es sehr schwierig wird, wenn ein Verein weitflächig auf Deutschland (und mehr) verteilt ist. Bei einem Verein innerhalb einer Stadt wäre es um ein vielfaches Leichter. Trotzdem würde ich mich freuen wenn in der Richtung etwas mehr passieren könnte.

Vielleicht schaffe ich es ja doch eine regionale Gruppe zu finden oder sogar zu Gründen 😉 – Alles ist ja bekanntlich Möglich. Nach unserem Umzug nach Mecklenburg-Vorpommern müssen wir uns erstmal neu orientieren. Lübeck liegt ja auch gleich nebenan.

Auf der Homepage des BfdS gibt es auch einen kleinen „Netzladen“ in dem interessantes und nützliches Angebot wird. Ich kann die Blöcke, für Schreibübungen sehr empfehlen! Das Papier lässt sich auch mit der Spitzfeder gut und flüssig beschreiben.

Einen Einblick in die aktuelle Ausgabe des Vereinsmagazines „Die deutsche Schrift“ gibt es auf der Homepage ebenso wie
die Möglichkeit ein kostenloses Probeexemplar zu ordern.

Übrigens aktuell beträgt der Jahresbeitrag 30,00 €, Ermäßigung ist auf Anfrage möglich.

Zusammenfassung Zielsetzung des BfdS
Hier der Link zum Originaltext

Schrift
Viele unserer alten Schriftstücke, Dokumente, Erinnerungen der vergangenen 600 Jahre, können ohne Schriftkenntnisse nicht gelesen werden. Deshalb pflegt, fördert und verbreitet der BfdS die Druckschriften (Fraktur, Gotisch, Schwabacher) und die deutsche Schreibschriften.

Viele der Schriften gibt es bereits in digitaler Form und können somit auch am PC zur Pflege unseres Kulturgutes genutzt werden.
Gerade auch bei der jüngeren Generationen kann somit ein Interesse an ältere Schreib- und Druckschriften geweckt werden. Mittels des PC ist ein selbstständiges Lernen ebenfalls möglich. Auch das Internet stellt eine große Bandbreite dieses Wissens- und Erfahrungsschatzes, unserer Vorfahren, zur Verfügung.

Sprache
Vollständig begreifen können wir nur das, was uns in unserer Sprache genauestens erklärt werden kann. Am besten können wir in unserer Muttersprache zu dem Kern einer Sache vordringen.

Den Wert unserer deutschen Sprache erkennen wir am klarsten, wenn wir Fremdwörter übersetzen wollen und ihre inhaltliche Bedeutung im Zusammenhang des Gesagten oder Geschriebenen verstehen möchten.

Wir müssen auch, immer öfter, zur Kenntnis nehmen, daß Fremdwörter deutsche Wörter mitsamt ihrer Bedeutung verdrängen.
Das hat zur Folge, daß, wenn die Fremdwortflut unserer Tage nicht eingedämmt wird, künftige Generationen nicht einmal mehr den Inhalt eines Privatbriefes aus dem Jahre 1950 verstehen. Ein Wortschatz, der nicht mehr benutzt wird, gerät in Vergessenheit.

Ebenso hat die amtlicherseits verordnete neue Rechtschreibung einige „Nebenwirkungen“: Wesentliche Unterscheidungsmöglichkeiten in ihrem sprachlichen Ausdruck werden den Schulkindern vorenthalten.

Im Unterschied zu diesen Entwicklungen versucht der Bund für deutsche Schrift und Sprache e. V. die deutsche Sprache zu pflegen und zu erhalten.

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